Methodik: «lieferbar» heisst ab heute nur noch an Lager beim Händler
Bisher galt ein Angebot auch dann als lieferbar, wenn der Händler nur Nachschub beim Lieferanten meldete oder Ware aus einem Europa-Lager in fünf bis sieben Werktagen versprach. Auf der Produktseite stand dann oft «Aktuell nicht lieferbar» oder «n Stück an Lager beim Lieferanten». Das war irreführend, ein Leser hat uns darauf hingewiesen.
Seit dem 28. Oktober zählt nur noch, was der Händler selbst als an Lager meldet: bei Digitec das Häkchen, bei Alternate «Auf Lager», bei Brack und Conrad ein gemeldeter Bestand, bei Orderflow «ab Schweizer Lager», bei MediaMarkt ein Liefertermin innert fünf Tagen. Angebote, die aus der Händlerliste verschwunden sind, gelten sofort als nicht lieferbar. Die Zahl neben «lieferbar» ist weiterhin die Anzahl Angebote, kein Lagerbestand.
Der Preisindex ist der Median der lieferbaren Desktop-Angebote und macht deshalb heute einen Sprung: DDR5 von 19.31 auf 18.88 CHF/GB, DDR4 von 11.56 auf 9.75 CHF/GB. Die Vergleiche über 7 und 30 Tage sind bis Anfang November verzerrt, weil die älteren Tageswerte noch mit der alten Regel gerechnet wurden. Orderflow zieht mit dem nächsten Tagesabruf nach. Die Definition steht in der [FAQ](/#faq) und unter [Über](/ueber).