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XMP und EXPO: Warum RAM nicht automatisch mit vollem Takt läuft
XMP und EXPO sind gespeicherte Profile auf dem Speichermodul, die Takt, Timings und Spannung über den Standardwert hinaus festlegen. Ohne aktiviertes Profil läuft ein DDR5-6000-Kit mit dem JEDEC-Standard von 4800 oder 5600 MT/s. Du schaltest das Profil einmal im BIOS ein, danach läuft der Speicher mit dem Takt, für den du bezahlt hast.
Zwei Namen, dieselbe Idee
XMP (Extreme Memory Profile) stammt von Intel und ist seit DDR5 in Version 3.0 unterwegs. EXPO (Extended Profiles for Overclocking) ist die AMD-Variante für AM5. Viele Kits tragen beide Profile, bei anderen steht nur eines auf der Packung. Ein XMP-Kit läuft auf AM5 in den meisten Fällen trotzdem, weil die Mainboards die Werte übernehmen; sicherer ist ein Kit mit EXPO für AMD und mit XMP für Intel. Der Finder zeigt den Produktnamen beim Händler, dort steht meist das Profil.
So aktivierst du es
Beim Start die Taste für das BIOS drücken (meist Entf oder F2), dann den Eintrag XMP, EXPO oder DOCP suchen und auf Profil 1 stellen, speichern, neu starten. Danach zeigt ein Programm wie CPU-Z oder der Task-Manager den vollen Takt. Startet der Rechner nicht, setzt das Board die Werte nach ein paar Versuchen selbst zurück; dann hilft ein niedrigeres Profil oder ein BIOS-Update.
Was beim Takt noch zählt
Der Speichercontroller sitzt in der CPU. Bei AM5 läuft er bis 6000 MT/s im Gleichschritt mit dem Speicher, darüber wird es ohne Feinarbeit langsamer statt schneller. Intel Core 12 bis 14 verkraftet 6400 bis 7200, Core Ultra noch mehr. Vier Module statt zwei senken den erreichbaren Takt spürbar, darum sind 2 × 16 oder 2 × 32 GB die bessere Wahl als 4 × 8 oder 4 × 16, siehe Dual Channel.
DDR5-6000-Kits heute
Die günstigsten lieferbaren DDR5-Kits mit 32 GB, der übliche Sweet Spot für AM5 und Intel.
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2 × 16 GBCL26 · 32 GB gesamt
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