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DIMM und SO-DIMM: Welche Bauform in deinen Rechner passt
DIMM ist das 133 mm lange Speichermodul für Desktop-Mainboards, SO-DIMM das 67 mm kurze für Notebooks, Mini-PCs und viele All-in-ones. Beide gibt es als DDR4 und DDR5, aber ein SO-DIMM passt nie in einen DIMM-Steckplatz und umgekehrt. Die Bauform steht in jedem Produktnamen, im Finder ist sie ein eigener Filter.
Woran du die Bauform erkennst
Ein Desktop-Modul hat 288 Kontakte (DDR4 und DDR5) und steckt senkrecht im Board. Ein SO-DIMM hat 260 Kontakte bei DDR4 und 262 bei DDR5, liegt flach in einem Klappsteckplatz und ist etwa so lang wie eine Kreditkarte. Mini-PCs von Intel, ASUS, Minisforum oder Beelink verwenden SO-DIMM, ebenso Apple-fremde Notebooks mit wechselbarem Speicher. Workstation-Boards mit Server-Prozessoren nutzen Registered DIMM (RDIMM), das in normalen Desktops nicht läuft; der Finder blendet ECC- und Server-Module standardmässig aus.
Verlötet, SO-DIMM oder CAMM2
Immer mehr Notebooks haben den Speicher fest verlötet (LPDDR5X), dann lässt sich nichts aufrüsten. Modelle mit zwei SO-DIMM-Steckplätzen sind beim Kauf erkennbar an Angaben wie «2 × SO-DIMM, max. 64 GB». Neu ist CAMM2, ein flaches Modul, das SO-DIMM in dünnen Notebooks ablösen soll; es ist noch selten und teuer. Vor dem Kauf im Handbuch oder bei den Händlerangaben prüfen, welche Bauform und welche Generation das Gerät nimmt.
Was SO-DIMM kostet
SO-DIMM ist pro Gigabyte meist etwas teurer als DIMM, weil weniger Hersteller die Module bauen und die Nachfrage kleiner ist. Der Preisindex rechnet darum nur mit Desktop-Modulen; auf der Startseite und im Marktpuls lässt sich auf Notebook umschalten. Die passenden Kits für Notebooks und Mini-PCs stehen auf der Seite RAM für Notebooks.
Günstigste Desktop-Kits heute
DIMM-Kits nach Franken pro Gigabyte; Notebook-Kits (SO-DIMM) stehen auf der Notebook-Seite.
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