2 × 16 GBCL30 · 32 GB gesamt
CL und Latenz: Was die Zahl hinter dem Takt bedeutet
CL (CAS Latency) ist die Zahl der Taktzyklen, die ein Modul wartet, bis es nach einer Anfrage die ersten Daten liefert. Je kleiner die CL bei gleichem Takt, desto schneller antwortet der Speicher. DDR5-6000 CL30 ist darum spürbar flotter als DDR5-6000 CL40, bei identischer Übertragungsrate.
In Nanosekunden rechnen
Die echte Wartezeit ergibt sich aus CL und Takt: Nanosekunden = CL × 2000 / Datenrate. DDR5-6000 CL30 wartet 10 ns, DDR5-6000 CL36 wartet 12 ns, DDR4-3200 CL16 wartet ebenfalls 10 ns. So erklärt sich, warum DDR4 mit niedriger CL bei der Latenz mithält, obwohl DDR5 pro Sekunde fast doppelt so viele Daten bewegt. Für Spiele zählt die Latenz, für Videoschnitt und grosse Datensätze die Bandbreite.
Was der Aufpreis bringt
Bei AMD AM5 ist DDR5-6000 mit CL30 der Sweet Spot: schneller Takt, der noch im Gleichschritt mit dem Speichercontroller läuft, und niedrige Latenz. CL36 kostet oft deutlich weniger und bremst in den meisten Spielen nur um wenige Prozent. Bei Intel darf der Takt höher sein, 6400 bis 7200, dort sind CL32 bis CL36 üblich. Ob die paar Nanosekunden den Aufpreis wert sind, siehst du im Finder: Er zeigt je Konfiguration die niedrigste CL im Angebot und den Preis daneben.
Die anderen Timings
Hinter CL stehen auf dem Etikett meist vier Zahlen, etwa 30-38-38-96: tRCD, tRP und tRAS beschreiben weitere Wartezeiten. Sie folgen in der Regel der CL, ein Kit mit CL30 hat auch tiefere Folgewerte. Für den Kauf reicht die erste Zahl. Wichtiger als die letzten Nanosekunden ist, dass das Profil (siehe XMP und EXPO) im BIOS aktiviert ist, sonst läuft jedes Kit mit Standardwerten.
DDR5-Kits mit tiefer Latenz heute
Die günstigsten lieferbaren DDR5-Kits nach Franken pro Gigabyte; die CL steht auf der Kit-Seite.
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2 × 16 GBCL26 · 32 GB gesamt
2 × 32 GBCL40 · 64 GB gesamt