RAM-Radar
Stand 19. Oktober 2026, 23:30Kaffee spendieren

Kaufberatung

Welcher RAM für welches System

In einem teuren Markt zählt, nichts Falsches zu kaufen. Die Faustregeln für die gängigen Plattformen, ohne Übertakter-Feinheiten.

PlattformEmpfehlungHinweis
AMD AM5Ryzen 7000, 8000, 9000DDR5-6000, CL30, 2 × 16 oder 2 × 32 GBEXPO-ProfilDer Sweet Spot: 6000 MT/s läuft synchron zum Speichercontroller. Schnellere Kits bringen wenig und kosten viel.
AMD AM4Ryzen 1000 bis 5000DDR4-3200 oder 3600, CL16, 2 × 16 GBDDR4 ist knapp und teuer geworden, aber ein Plattformwechsel kostet mehr. 2 × 8 GB lohnt sich nicht mehr.
Intel LGA 1700Core 12. bis 14. GenerationDDR5-5600 bis 6000 oder DDR4-3200, je nach MainboardXMP-ProfilDas Board entscheidet: DDR4- und DDR5-Varianten sind nicht kombinierbar. Vor dem Kauf im Handbuch nachsehen.
Intel LGA 1851Core Ultra 200SDDR5-6400, 2 × 16 oder 2 × 24 GBNur DDR5. Spezielle CUDIMM-Module erlauben höhere Takte, sind aber selten und teuer.
Notebookmit SteckplätzenSO-DIMM, DDR5-5600 oder DDR4-3200, passend zum vorhandenen ModulViele aktuelle Notebooks haben verlöteten Speicher. Vor dem Kauf prüfen, ob überhaupt ein Steckplatz frei ist.
Mini-PC, NASSO-DIMM, Takt nach HerstellerangabeHier zählt Kompatibilität vor Takt. ECC nur, wenn das System es unterstützt.
Kaufen oder warten?

Noch zu früh für einen Trend aus eigenen Daten: Die Aufzeichnung läuft seit 18. Oktober 2026. Der Marktkontext spricht gegen Warten: Die Hersteller erwarten für Ende 2026 weiter steigende Vertragspreise. Wer ein Kit braucht, kauft das günstigste lieferbare und richtet für den Rest einen Preisalarm ein.

Lieber ein grösseres Kit als später nachrüsten

Zwei Module aus einem Kit sind aufeinander abgestimmt. Ein später dazugekauftes Paar läuft oft nur mit niedrigerem Takt, und es kostet in diesem Markt mehr als heute.

Franken pro Gigabyte ist die ehrliche Zahl

Ein 32-GB-Kit für 420 Franken klingt nach weniger als ein 64-GB-Kit für 780 Franken, ist pro Gigabyte aber teurer. Der Finder zeigt die Kennzahl bei jedem Angebot.

Marktplatz-Angebote prüfen

Bei Digitec und MediaMarkt verkaufen auch Drittanbieter. Die Preise können gut sein, Garantieabwicklung und Lieferzeit laufen aber über den Drittanbieter.

Ratgeber je Plattform